Donnerstag, 11. August 2016

Manchmal brauchst du ein eindeutiges Ja

Gehen dir unentschlossene Menschen auf den Zeiger? Bei manchen Menschen weiß man nie, woran man ist. Wollen sie nun oder wollen sie nicht? Wer als Verkäufer in einem Geschäft stets freundlich bleiben will, weiß um diese großen Geduldsproben, die andere Menschen von uns fordern können.
Wenn jemand unsere angebotene Ware nicht will, dann mag das vielleicht einen guten Grund haben. Schlimmer ist es, wenn jemand zu dir sagt, dass er dich gar nicht will, dass er nicht nur mit Deiner Meinung nicht einverstanden ist, sondern auch dich als Person am liebsten loswerden möchte. Wie viele Ehepartner haben solche schmerzhaften Aussagen hören müssen, wie viele Menschen waren geschockt, als ihnen die Kündigung des Arbeitsplatzes vorgelegt wurde. Wie viele Menschen haben vor Wut fast geschäumt, weil ihnen jemand ständig vors Schienbein trat und sie beleidigte.
Vielleicht hast du irgendwann vor kurzer Zeit hören müssen, dass dein ganzes Leben eigentlich gar nicht gewollt war. Deine Eltern hatten sich nur vergnügt – aber auf deine Kosten. Und dann gibt es da noch jene, die nicht nur kurzzeitig darunter leiden, sondern ihr ganzes Leben lang kämpfen, wirklich akzeptiert zu werden. Niemand hat sie gewollt, nicht die Eltern, nicht die Geschwister und auch der spätere Partner hat sie vielleicht nur benutzt.
Foto (c) Miss Sixty, Seniorbook
Ein JA zu deinem Leben zu hören, täte so gut. Ein Ja von einem Menschen zu hören, der dich schätzt, auch wenn er nicht alles gut finden mag; der deine Stärken sieht, und spürt, wie wichtig du für Gott bist, auch wenn man dir Versagen nachsagen könnte. Vielleicht ein Ja zu deinem Geburtstag, das mehr ist als eine floskelhafte Gratulation, z.B. das Zugeständnis: Du bist nicht immer einfach, aber du bist liebenswert! Das kann wie ein erneuertes Treuegelöbnis sein, wie ein Bekenntnis unter Ehepartnern in einer schwierigen Phase sein, wenn sie versucht sind, nur noch das vermeintlich Schlechte, das Ärgerliche zu sehen. 
Ein Ja, das von allerhöchster Stelle gesprochen wird, das deinem Leben Gerechtigkeit antut, weil du lebst und leben darfst – dieses Ja spricht Gott zu dir. Gott erlaubt dir nicht nur da zu sein und zu leben, sondern will auch, dass du da bist, dass du lebst mit allem, was er auch sonst in dein Leben hineingelegt hat. Dafür hat er sich sogar bemüht mit Investition seines gesamten Lebens.

Fang einfach an zu hören, was Gott dir sagt. Er ist der, dessen Wort allein gültig ist und wahr wird. Er allein ist dir ganz und gar wohlwollend eingestellt. Gott ist Liebe, er kann es nicht schlecht meinen, auch wenn manche Umstände scheinbar anders reden. Gott liebt dich, so wie du bist. Und dieses Ja Gottes bleibt ein unverändertes, gestern, heute und für alle Ewigkeit. Es bleibt unverändert, weil Gott sich nicht verändert. Die Bibel sagt über Gott: „Er (Jesus Christus) ist und bleibt derselbe, gestern, heute und für immer.“ Das ist deine Chance, das ist die Garantie für das Ja zu deinem Leben, ein lebenslanges, ewiges Ja. Wäre das nicht deinerseits ein lautes Hallelu-JA wert!?

Samstag, 16. Juli 2016

Zum Glück gibt es den schwierigen Typ!

Ja, ganz richtig gelesen: zum GLÜCK gibt es den schwierigen Typ!
Immer wieder ertappt man sich dabei zu glauben, dass Glück unseres Lebens die Leichtigkeit des Lebens beinhalten muss. Es muss möglichst wenig Probleme geben, viel Rückenwind im Leben und nicht zuletzt Erfolg gemäß unserer Vorstellungen und Wunschliste.
Aber selbst wenn unsere Gedanken nicht in eine unrealistische Richtung gingen, nicht selten braucht es dazu gerade die Schwierigkeit, die Herausforderung und auch den anderen Menschen, den schwierigen Typ.
"schwieriger Typ", (c) www.barbarasu.de
Er ist eine Art Schwungrad zu unserer Entwicklung, wie das Gewicht am Pendel einer Pendeluhr, wie der Kiel einer Segeljacht, der für den nötigen Ausgleich sorgt, wie der Partner auf der anderen Seite der Wippe. Und zum Glück gibt es diese Menschen. Nur sind es ausgerechnet die, die wir wünschten, loszuwerden. Das, was uns möglicherweise am meisten weiterbringt, wollen wir am liebsten umgehen.
Manche, die vielleicht als Single geendet sind, bzw. sehr zurückgezogen leben, weil alle Beziehungen schwierig geworden sind, sind vielleicht noch auf den Hund gekommen. Er kann gefügig gemacht werden, ganz so wie es Frauchen oder Herrchen wünscht.
Auch wenn es schön sein kann, einen Hund zu haben, doch ein Hund arbeitet nicht unbedingt an unserem Charakter – ganz im Gegensatz zu einem Menschen, zu einem schwierigen Typen, den wir brauchen.
 „Wie man Eisen durch Eisen schleift, so schleift ein Mensch den Charakter eines anderen.“ (Sprüche Salomos, 27,17)
Diese tiefe psychologische und biblische Wahrheit täte gut, mehr Beachtung zu finden. Ja, es könnte sogar dankbar machen für Menschen, die wir kaum mögen oder gerne loswerden wollten.
Ist es nicht auch der Erzfeind Jesu gewesen, der in seinem engsten Freundeskreis mit dabei war, Judas? Gerade auch solche Menschen zu lieben, ist das Charakteristikum christlicher Liebe.
"schwieriger Typ", (c) www.barbarasu.de
Nein, nicht Nächstenliebe, sondern Feindesliebe war das neue Gebot, das Jesus weitergab. Christsein und Liebe zu schwierigen Typen abzulehnen, hieße das Neue Testament in seinem wichtigsten Punkt zu ignorieren.
Dem schwierigen Typen zu begegnen, ihn aufzusuchen, wenn er uns angreift oder uns etwas vorzuwerfen hat, ist daher ein wichtiger zu befolgender Ratschlag neutestamentlicher Lehre. Ein Klärungsgespräch vis-à-vis zu führen, sein Gesicht nicht hinter einer getippten Mitteilung zu verstecken, hinter dem Computerbildschirm, dem Smartphone und der Whatsapp-Nachricht, lehren wieder neu die Kommunikationsseminare. Nur sich zu bedanken, vor allem bei Gott selbst, dass wir auch mit Schwierigkeiten und schwierigen Menschen gesegnet sind, lehren sie kaum.
Vielleicht täte ein Blick in weise Worte der Bibel gut und würde vielleicht sogar das eine oder andere, mindestens ebenso teure Buch über Kommunikation ersparen.
Zum Glück gibt es sogar die Bibel in absolut verständlicher Sprache. Solch eine Ausgabe vom Buch der Bücher sollte in keinem Haushalt fehlen. Oder wäre für dich der nächste Schritt, sich deiner Wirklichkeit zu stellen?

Dienstag, 7. Juni 2016

Rosenkrieg oder neu verlieben?

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Wieder ein neuer Rosenkrieg! Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein, zwei oder mehr bekannte Paare auseinander gehen, manche mit öffentlicher "Kriegserklärung", dem Rosenkrieg. Ob du dich schon mal gefragt hast, wie das möglich ist, dass Menschen, die sich füreinander begeistert hatten, jetzt einander hassen?
Ist der Mensch ein so extrem schwankender Charakter? Schlummert das Böse in ihm, das nur darauf wartet, nach einiger Zeit ans Licht zu kommen? Hat sich der andere zunehmend verschlechtert oder ist es nur die fehlende Investition in die Beziehung, die erst in Langeweile erstirbt und sich später in Ablehnung verkehrt? Heute noch flattern die Schmetterlinge im Bauch und morgen wächst dort ein Klumpen Wut heran wie ein Krebsgeschwür, von dem wir gar nicht wissen woher es kommt? Kann man die Liebe zueinander nicht bewahren? Was und wie viel muss man investieren, wenn eine Beziehung gut bleiben oder werden und der Rosenkrieg nicht morgen oder übermorgen ausbrechen soll?
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Als Christ fragt Dorfpastor sich manchmal, wie Gott das eigentlich macht, dass er uns Menschen so kontinuierlich liebt – egal, was wir machen und wie viel Blödsinn wir aushecken? Und hast du dich schon mal gefragt, wie das kommt, dass aus einem Versager ein zuversichtlicher und erfolgreicher Mensch entwickelt wurde? Meist haben da andere in ihn das Vertrauen nicht aufgegeben, z.B. liebevolle Eltern. Vielleicht hat auch der Betreffende selbst das Vertrauen immer wieder gegen den Zweifel gesetzt.
Und du? Wie ist eigentlich zurzeit deine eigene Verfassung? Stehst du mit dir selbst im Konflikt? Vielleicht lässt du andere spüren oder man sieht dir an, dass du unzufrieden bist, zweifelnd und verzweifelt am eigenen Leben. Du stehst mit dir selbst in einer Art öffentlicher Rosenkrieg? Mach’s doch wie Gott: Er gibt dich nicht auf!
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Und wenn es dann darum geht, den lebendigen Gott zu entdecken oder Glaube an ihn wiederzufinden, mach es genauso. Eigentlich ist dieses Vertrauen der einzige Weg, Gott und den wirklich auferstandenen, lebendigen Jesus zu finden. Lass doch mal deine Zweifel und Vorwürfe gegen ihn weg, den Krieg, der eine Art Rosenkrieg ist, weil du Gott vielleicht wirklich geliebt und geachtet hast - zumindest aber er dich, damals wie heute.
Übrigens, wie das Überreichen einer schönen Rose an Gott, so ist das von Herzen kommende, persönliche Gebet, wo wir neu das Vertrauen Gott entgegenbringen  - wie in einer anfänglichen Liebesbeziehung. Und vielleicht findest du dann erstmals oder wieder neu zurück zur ersten Liebe, um dich neu zu begeistern für Gott!

Wenn es für eine menschliche Beziehung Hoffnung gibt, wie viel mehr dann für eine Beziehung der Liebe zu Gott, von dem es heißt, dass er die Liebe in Person ist.